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16.12.2003 | Autor/in: Markus Lembeck
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Engagement gewürdigt: Staatssekretär wird Honorarprofessor in Frankfurt

Dr. Hansjörg Geiger, seit über 5 Jahren Staatssekretär im Bundesjustizministerium, wurde von der Johann-Wolfgang-Goethe-Universität Frankfurt/Main zum Honorarprofessor ernannt.In der Mitteilung der Universität heißt es, der 61-jährige Geiger habe sich im Bereich des Datenschutzrechts und zu Rechtsfragen des europäischen Einigungsprozesses einen Namen gemacht. Hervorzuheben seien auch seine Arbeiten zum Stasi-Unterlagen-Gesetz in seiner Zeit als Direktor bei der Gauck-Behörde, 1990-1995. “Erfahrungen und Konflikte beim Zugang zu den Stasiakten” heißt das Seminar, das er im laufenden Semester zusammen mit Prof. Simitis anbietet.
Mit der Verleihung des Titels, so die Mitteilung weiter, werde auch das Engagement Geigers in der Lehre gewürdigt, der bereits seit 1974 Lehraufträge an verschiedenen Institutionen wahrgenommen hat und seit dem Sommersemester 2001 in jedem Semester an der Universität Frankfurt/Main Veranstaltungen anbietet.
In den neunziger Jahren war Geiger Präsident des Bundesamtes für Verfassungsschutz und später Präsident des Bundesnachrichtendienstes, bevor er 1998 als Staatssekretär berufen wurde. (azur-online/Markus Lembeck)