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16.12.2003 | Autor/in: Markus Lembeck
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Berlin und Gießen: Auszeichnungen für Rechtswissenschaftler

Der Verband Berliner Kaufleute und Industrieller (VBKI) hat zum 13. Mal seinen jährlichen Europa-Preis verliehen. Unter den Preisträgern 2003 sind auch zwei Juristen der Berliner Humboldt-Universität.Die beachtliche Dotierung von jeweils 3.000 Euro geht an Mark-Oliver Pahl und Andrea Sandrock. Pahl hat in seiner Dissertation „Die Mitwirkung der Regionen mit Gesetzgebungskompetenzen an der Rechtsetzung der Europäischen Union“ ein politisch brisantes Thema aufgearbeitet und u. a. ein Mitwirkungsmodell für die deutschen Bundesländer entwickelt. Sandrock hat unter dem Titel „Vertragswidrigkeit der Sachleistung“ Aspekte des europäischen Privatrechts untersucht. In ihrer Arbeit geht es um die Vereinheitlichung des Vertragsrechts in Europa, genauer um die Behandlung von Vertragswidrigkeiten bei Kauf, Werkvertrag, Miete und Sachleistungen. //
Auch der Träger des diesjährigen Dr.-Herbert-Stolzenberg-Preises kann sich über 3.000 Euro freuen. Dieser Preis, der nur an Mitglieder und Angehörige der Justus-Liebig-Universität Gießen verliehen werden kann, ging in diesem Jahr an Dr. Arndt Schmehl für seine Habilitationsschrift über „Das Äquivalenzprinzip im Recht der Staatsfinanzierung“. Im Vorjahr hatte Dr. Dirk Schulz den Preis erhalten, wir berichteten. (azur-online/Markus Lembeck)