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25.11.2003 | Autor/in: Markus Lembeck
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Freiheit für Referendare!

Die fünfte Kammer des Europäischen Gerichtshof hat vor kurzem entschieden, dass Referendare ihr Referendariat auch im EU-Ausland machen können.Genauer gesagt: Ein Mitgliedsstaat der Europäischen Union darf potenzielle Referendare nicht allein deshalb abweisen, weil sie ihren juristischen Studienabschluss nicht in diesem Land erworben haben. Das Urteil hat eine französische Staatsbürgerin mit italienischem Wohnsitz erstritten, der von der Anwaltskammer in Genua 1999 die Eintragung in die Liste der praticanti (Rechtsanwaltsanwärter) verwehrt worden war. 1996 hatte sie in Frankreich das Diplom einer maîtrise en droit erworben.
http://www.curia.eu.int/jurisp/cgi-bin/gettext.pl?lang=de&num=79968886C19010313&doc=T&ouvert=T&seance=ARRET&where=()
(azur-online/Markus Lembeck)