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28.10.2003 | Autor/in: Markus Lembeck
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Rechtshistoriker Prof. Ebel erhält Eike-von-Repgow-Preis 2003

Der jährlich von der Landeshauptstadt Magdeburg und der Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg gemeinsam vergebene Eike-von-Repgow-Preis geht in diesem Jahr an Prof. Dr. Friedrich Ebel, Ordinarius für Bürgerliches Recht und Deutsche Rechtsgeschichte an der Freien Universität Berlin. Prof. Ebel (59) ist seit 1981 an der FU tätig. Seine Arbeiten wurden durch die Stiftung Volkswagenwerk und (seit 1993) durch eine Sachbeihilfe der Deutschen Forschungsgemeinschaft gefördert.
Mit der Verleihung des Eike-von Repgow-Preises an Prof. Ebel möchten Stadt und Universität seine grundlegenden Editionen Magdeburger Schöffensprüche und Rechtsquellen, seine Forschungen zum Magdeburger Recht und Sachsenspiegel sowie die Bemühungen um die Rechtsbeziehungen zwischen Magdeburg und Europa würdigen.
Seine kritischen, wissenschaftlichen Veröffentlichungen sind laut Pressemitteilung der Stadt Magdeburg „bis heute einzigartig, sie repräsentieren den derzeitigen Stand der Editionsarbeiten zum Magdeburger Recht. Herrn Prof. Ebel gelang es damit, Magdeburg als Rechtsmetropole in das Bewusstsein der Wissenschaft zurückzurufen. Er leistete und leistet einen bedeutenden Beitrag zur Erforschung und Bekanntmachung der rechtlichen Impulse, die von Mitteldeutschland nach Europa ausgingen.“
Innerhalb eines akademischen Festaktes am Donnerstag, dem 30. Oktober, um 17.00 Uhr in der Johanniskirche zu Magdeburg werden Oberbürgermeister Dr. Lutz Trümper und der Rektor der Otto-von-Guericke-Universität, Prof. Dr. Klaus Erich Pollmann, einem der namhaftesten Erforscher und Editoren des berühmten Magdeburger Stadtrechts den Eike-von-Repgow-Preis überreichen. (azur-online/Markus Lembeck)