News
28.10.2003 | Autor/in: Markus Lembeck
Themen in dieser Nachricht:

Gewinner des Linklaters-Scholarships: Hohes Niveau

Auch wer beim diesjährigen Stipendiums-Wettbewerb der Kanzlei Linklaters Oppenhoff & Rädler nicht zum Sieger gekürt wurde, hatte etwas von dem zweieinhalbtägigen Workshop: Neben einer eindrucksvollen Lehrstunde in Gesellschaftsrecht erhielt man Gelegenheit zum Kontaktknüpfen und ein feines Abendessen gab es auch. Von rund 60 Bewerbern mit erstem Staatsexamen schafften es in diesem Jahr ganze 16 ins Frankfurter Office. Von allen Teilnehmern sei man begeistert gewesen, betont Recruiting-Partner Dr. Götz Eilmann; alle hätten Top-Lebensläufe vorzuweisen gehabt. „Die Gruppe war von ihrem Leistungsniveau her homogener als letztes Jahr. Für das Panel war die Entscheidung extrem schwer.“
Nach zwei Tagen harter Arbeit mit einem Professionalitätsgrad im Vortrag und bei den Verhandlungen, der ohne weiteres atemberaubend genannt werden kann, stehen die Sieger fest. Den drei Besten winken Stipendien für Anwaltsstagen im Referendariat, wobei der Gewinner die Wahl unter den Büros weltweit hat und der Zweit- beziehungsweise Drittplatzierte sich für ein beliebiges europäisches Linklaters-Büro entscheiden kann.
Der Gewinner dieses Jahres, der 24-jährige Jan Lieder, der über ein aktienrechtliches Thema in Jena promoviert, schwankte nach seiner Kür zwischen São Paulo und New York. An dem Scholarship selbst gefiel ihm vor allem die Arbeit im Team. „Mit motivierten Kollegen gemeinsam und auf diesem hohen Niveau eine praktische Lösung zu erarbeiten – diese Gelegenheit ergibt sich im Studium nur sehr selten.“
Wibke Schramm (26) aus Köln und Daniel Gubitz (28) aus München belegten gemeinsam Platz 2 und gewannen Wahlstationen in europäischen Büros. (azur-online/Falk Schornstheimer, Markus Lembeck)