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24.06.2003 | Autor/in: Markus Lembeck
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Ausgezeichnete Arbeit! Preisverleihungen an Juristen

Dreimal sind in den vergangenen Wochen junge Juristen für ihre Dissertationen ausgezeichnet worden. In Düsseldorf, Frankfurt und Kiel gab es Lob (und Preisgeld) für besondere Leistungen.Den Preis der Düsseldorfer Goethe-Buchhandlung erhielten Dr. Christian Meyer und Dr. Markus Lepper für die „besten Dissertationen des Jahres 2002 der Juristischen Fakultät“. Die beiden Nachwuchsjuristen, die Anfang des Jahres ihre zweite juristische Staatsprüfung absolviert haben, teilen sich ein Preisgeld von 5000 Euro.
Christian Meyers Thema ist der „Nießbrauch an GmbH-Geschäftsanteilen und an Aktien“. Während seiner Ausbildung war Meyer gleich zweimal im Ausland tätig, Praktika führten ihn in eine Pariser und eine Londoner Anwaltskanzlei. Die Dissertation wurde von Prof. Dr. Ulrich Noack betreut.
Markus Lepper hatte bereits eine Ausbildung zum Bankkaufmann hinter sich, als er das Studium aufnahm. Seine im Vorjahr abgeschlossene Dissertation hat dann auch einen entsprechenden Gegenstand: „Die Verwendung und insbesondere die Ausschüttung von Sparkassengewinnen“ ist die von Prof. Dr. Johannes Dietlein betreute Arbeit überschrieben.

Die Baker & McKenzie-Anwältin Johanna Kübler hat den Walter-Kolb-Gedächtnispreis 2002 für ihre im Vorjahr abgeschlossene Doktorarbeit erhalten. Dies berichtet die FAZ. Die Auszeichnung, die von der Walter-Kolb-Stiftung finanziert und dem Fachbereich Rechtswissenschaften der Universität Frankfurt ausgewählt wird, ist mit 2500 Euro dotiert.
Dissertationsthema war die Frage nach einheitlichen Grundrechten in der Europäischen Union, speziell im Bereich des Datenschutzes. Prominenter Doktorvater war der frühere Datenschutzbeauftragte des Landes Hessen, Spiros Simitis.

Der Kieler Jurist Dr. Matthias Klatt, wissenschaftlicher Mitarbeiter am Lehrstuhl von Prof. Dr. Robert Alexy (Öffentliches Recht und Rechtsphilosophie), erhielt für seine Promotion den Young-Scholar-Preis der Internationalen Vereinigung für Rechts- und Sozialphilosophie (IVR). Schon in den vergangenen Jahren hatte es für diese Auszeichnung Preisträger von der Christian-Albrechts-Universität gegeben.
Auch für Matthias Klatt selbst ist es nicht die erste Würdigung seiner Arbeit, die mit dem Titel „Theorie der Wortlautgrenze. Semantische Normativität in der juristischen Argumentation“ eher etwas sperrig klingt: 2002 erhielt der den European Award for Legal Theory. (azur-online/ML)