News
27.05.2003 | Autor/in: Markus Lembeck
Themen in dieser Nachricht:

Juristen bleiben Mannheim erhalten

Gerade mal eine Viertelstunde berechnet ein Internet-Routenplaner für die Fahrtzeit von der Universität Mannheim zur Universität Heidelberg: Zu wenig, hat sich das Land Baden-Württemberg gedacht, um an beiden Standorten identische Studienangebote aufrecht zu erhalten.Betroffen von den Restrkturierungsplänen des Landes waren auch die Mannheimer Juristen, die jetzt allerdings beruhigt wurden: Die Landesregierung, so heißt es in einer Pressemitteilung der Universität Mannheim, honoriert die wirtschaftsrechtliche Profilbildung der Mannheimer Juristen, das Fach Jura „darf“ als Vollangebot erhalten bleiben. Der Rektor spricht gar von einer Positionierung als bundesweit führende Universität im Bereich des Wirtschaftsrechts.
Gefordert wird von der Landesregierung allerdings die Aufhebung des LL.M.-Studiengangs für ausländische Juristen. Außerdem sollen die beiden Fakultäten für Volkswirtschaftslehre und für Rechtswissenschaft zusammengelegt werden. Inhaltlich scheint diese institutionale Vereinigung zu passen: Nicht nur sollen die Juristen von dem „hervorragenden wirtschaftswissenschaftlichen Umfeld“ profitieren, auch die ökonomischen Studiengänge würden unter dem Fehlen eines hochwertigen Jura-Angebots leiden. (azur-online/ML)