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29.04.2003 | Autor/in: Markus Lembeck
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Kurzmeldungen

Im Sommersemester 2003 finden an der Universität zu Köln im Rahmen der von Prof. Grunewald und Prof. Henssler seit 1999 angebotenen Ringvorlesung „Einführung in den Anwaltsberuf“ wieder Vortragsveranstaltungen statt. Den Anfang macht Rechtsanwalt Torsten Schneider vom Gerling Konzern am 06.05. mit dem Thema „Fit für den Job – wie werbe ich für mich“. Ebenfalls im Mai, am 20.05., erläutert Prof. Dr. Christoph Hommerich das Thema „Anwaltliches Marketing als Vertrauensmarketing“. Die vollständige Liste der Veranstaltungen findet sich im Internet unter http://www.anwaltsrecht.org.

Das Center for Transnational Law (CENTRAL) veranstaltet zusammen mit der Deutschen Institution für Schiedsgerichtsbarkeit (DIS) vom 1. bis 4. September 2003 eine Sommerakademie zur Internationalen Wirtschaftsschiedsgerichtsbarkeit. Die Akademie findet an der Universität zu Köln statt. Arbeitssprache ist Englisch. Die Workshops werden von erfahrenen Praktikern abgehalten. Neben einer intensiven Stoffvermittlung wird besonderer Wert auf eine interaktive Gestaltung des Unterrichts gelegt. Durch Videostudien und Rollenspiele erhalten die Teilnehmer Gelegenheit, sich die in der Praxis so wichtigen, aber an der Universität kaum gelehrten „Soft Skills“ für die Verhandlung vor einem Schiedsgericht anzueignen. Jeder Teilnehmer erhält das englischsprachige Lehrbuch „Arbitration Interactive“ zusammen mit einer DVD-Rom, auf der Videos einer mündlichen Verhandlung eines Schiedsverfahrens zu sehen sind. Weitere Informationen unter http://www.transnational-law.de/summeracademy.

„Dankbarkeit gegenüber der Alma Mater Jenensis“ nannte Dr. Wolfgang Blaeser als Grund, eine eigene Stiftung zur Unterstützung der Jenaer Jurisprudenz einzurichten. In die am 04.04. gegründete „Dr. Wolfgang Blaeser Stiftung zur Förderung der Rechtswissenschaftlichen Fakultät der Friedrich-Schiller-Universität“ hat der gebürtige Erfurter zunächst 10.000 Euro als Grundkapital eingebracht. Außerdem hat sich der 80-Jährige verpflichtet, zusätzlich zwei Fachzeitschriften-Abonnements für die Jenaer Juristen zu übernehmen.
Die Stiftung will an der Rechtswissenschaftlichen Fakultät sowohl wissenschaftliche Projekte als auch die Ausstattung, die Lehre und studentische Initiativen fördern. Außerdem soll die gemeinnützige Stiftung „eine Plattform für die Verbindung ehemaliger Studierender der Fakultät zur Fakultät sein“, besagt die Satzung. Es ist inzwischen die dritte Stiftung zugunsten der Jenaer Jura-Fakultät, wie Prof. Dr. Olaf Werner unterstrich. Aus organisatorischen Gründen sei die Form einer unselbstständigen Stiftung gewählt worden, die von der Ernst-Abbe-Stiftung treuhänderisch verwaltet werde, so der Stiftungsrechts-Experte von der Jenaer Universität. (azur-online/ML)