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25.03.2003 | Autor/in: Markus Lembeck
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Uni Düsseldorf bündelt juristische Kompetenz

Mit Unterstützung der Deutschen Telekom AG wird an der Juristischen Fakultät der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf im Sommersemester 2003 ein Zentrum für Informationsrecht erreichtet. Die Vereinbarung ist förmlich abgeschlossen worden.
Ziel der Kooperation von Universität und Deutscher Telekom ist es, mit dem Kompetenzzentrum die Verbindung von Rechtswissenschaft und Praxis im Bereich „Recht der Informationsgesellschaft“ zu fördern.
Das Kompetenzzentrum dient der Forschung sowie der Aus- und Weiterbildung. Es befasst sich mit den Wirkungen, die unsere Rechtsordnung aufgrund des Einsatzes moderner Informationstechnologien erfährt. Das deutsche, europäische und internationale „Recht der Informationsgesellschaft“ wird unter Einschluss der angrenzenden Gebiete des Wirtschaftsrechts und der Nachbardisziplin wissenschaftlich bearbeitet. Für das Schwerpunktstudium der reformierten Juristenausbildung werden entsprechende Lehrangebote entwickelt.
Das Kompetenzzentrum ist eine wissenschaftliche Einrichtung der Juristischen Fakultät. Es wird von Professoren der Juristischen Fakultät geleitet (Prof. Dr. Altenhain, Prof. Dr. Dietlein und Prof. Dr. Noack). Die Mitwirkung von auf Zeit zu bestellenden Dozenten insbesondere aus dem Ausland wird angestrebt.
Prof. Dr. Ulrich Noack hat einen Ruf auf einen Lehrstuhl an der Rechtswissenschaftlichen Fakultät der Universität zu Köln erhalten. In Düsseldorf ist er auch Direktor des Zentrums für Gewerblichen Rechtsschutz, das von Prof. Busche geschäftsführend geleitet wird. Dort wird u. a. ein zweisemestriges LL.M.-Programm „Gewerblicher Rechtsschutz“ angeboten.
Am 3. und 4. April 2003 führt das Zentrum in Zusammenarbeit mit dem Carl Heymanns-Verlag im Düsseldorfer Industrieclub zum dritten Mal die Düsseldorfer Patentrechtstage durch. In diesem Jahr steht die Veranstaltung unter dem Generalthema „Die Patentierung biotechnologischer Erfindungen“. Zu den namhaften Referenten zählen u. a. auch Prof. Dr. Kurt Bartenbach, CBH Rechtsanwälte, und Prof. Dr. Tilmann, Lovells. (azur-online/ML)