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28.01.2003 | Autor/in: Markus Lembeck
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Doppeltes Jura-Diplom in Münster und Nijmegen / Hanse Law School läuft

Die deutsch-niederländische Hanse Law School setzt auf Bachelor- und Master-Abschlüsse, die Universitäten Münster und Nijmegen wollen traditionelle Studienabschlüsse ergänzen: Zwei Wege, um die parallele Ausbildung im deutschen und niederländischen Recht zu etablieren.Die Rechtswissenschaftlichen Fakultäten der Katholischen Universität Nijmegen/Niederlande und der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster haben vereinbart, ihren Studenten die Möglichkeit zu eröffnen, im Rahmen des Studiums sowohl einen deutschen als auch einen niederländischen Studienabschluss zu erwerben.
Für Studenten aus Münster bedeutet dies, dass sie ab Herbstsemester 2003 (Beginn 1. September 2003) im Rahmen eines dreisemestrigen Studiums in Nijmegen auf der Basis eines vorgegebenen Studienprogramms das niederländische Recht erlernen und mit Prüfungen und einer Magisterarbeit abschließen. Mit Abschluss des Studiums in Deutschland (erstes Staatsexamen) erhalten sie dann auch das Zertifikat über einen vollwertigen niederländischen Studienabschluss, der mit allen Rechten dem entspricht, den niederländischen Studenten nach einem Vollstudium erwerben.
Nähere Informationen über das Studium in Nijmegen erfolgen am 11. Februar 2003 (20 h c.t. im R1 der Universität Münster) im Rahmen der ERASMUS-Informationsveranstaltung, wo zwei Vertreter der Nijmegener Fakultät anwesend sein werden, die über die Möglichkeiten in Nijmegen berichten werden und für Fragen zur Verfügung stehen.
Bereits angelaufen ist das deutsch-niederländische Projekt „Hanse Law School“, in dem die Universitäten Bremen, Oldenburg und Groningen/Niederlande einen integrierten Bachelor-/Master-Abschluss anbieten. Alle 25 Studienplätze wurden im WS 2002/03 vergeben, und die Nachfrage für das WS 2003/04 ist nach Auskunft der Koordinatorin Bettina Scharrelmann bereits jetzt groß. (azur-online/ML)