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17.12.2002 | Autor/in: Markus Lembeck
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FH Nürnberg bereitet auf Basel II vor

Das Georg-Simon-Ohm Management-Institut an der FH Nürnberg bietet ab dem Sommersemester 2003 eine einsemestrige, berufsbegleitende Qualifizierung zum Rating-Analysten an.Als erste deutsche Fachhochschule will Nürnberg so auf den zunehmenden Bedarf an Rating-Experten antworten. Die neuen Eigenkapital-Regelungen der Banken, bekannt unter dem Stichwort „Basel II“, werden ab 2003 zu einer massiven Zunahme von Unternehmens-Beurteilungen auf der Grundlage von Ratings führen: Die Höhe der Eigenmittel, die Banken bei ihrer Kreditvergabe vorhalten müssen, soll sich (anders als bei „Basel I“) nach der tatsächlichen Bonität der Schuldner richten. Die Bonität wird durch ein Rating-Verfahren ermittelt.
Der wissenschaftliche Leiter Prof. Dr. Josef Fischer beschreibt die Zielgruppe des Studienangebots: „Interessant ist die Zusatzqualifikation für Geschäftsführer, kaufmännische Leiter und Controller mittelständischer Betriebe sowie für Mitarbeiter bei Wirtschaftsprüfern, Steuer- und Unternehmensberatern oder für Angestellte in Rating-Agenturen und Kreditinstituten.“
Zu den Unterstützern des Weiterbildungsangebots gehören Dr. Dieter Riesterer, Hauptgeschäftsführer der IHK Nürnberg für Mittelfranken, Prof. Hubert Weiler, Vorstandsvorsitzender der Sparkasse Nürnberg, Dieter Kempf, Datev-Vorstandsvorsitzender sowie Dr. Bernd Rödl, Gründer und geschäftsführender Partner von Rödl & Partner GbR.
Am 16. Januar 2003 können sich Interessierte im Audimax des Fachbereichs Betriebswirtschaft, Bahnhofstraße 87, über das Weiterbildungskonzept informieren. Anmeldungen für diesen „Schnupperabend“ nimmt die IHK Nürnberg für Mittelfranken an (Frau Wengenmeier, Tel. 0911/1335-382). (azur-online/ML)