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26.11.2002 | Autor/in: Markus Lembeck
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Polnisches Wirtschaftsrecht in Krakau studieren

Die anstehende Osterweiterung der Europäischen Union bietet deutschsprachigen Juristen neue Berufsperspektiven. Polen, mit fast 38 Mio. Einwohnern der größte Beitrittskandidat, ist aufgrund seiner besonders engen Wirtschaftsbeziehungen zu Deutschland von besonderem Interesse.Ein neues Programm der Universitäten Heidelberg, Mainz und Krakau bietet im Sommersemester 2003 eine Ausbildung im polnischen Wirtschaftsrecht an. Diese wird in deutscher Sprache an der Juristischen Fakultät der Universität Krakau stattfinden und richtet sich an alle interessierten, deutschsprachigen Juristen. Begleitend finden ein Polnisch-Intensiv-Sprachkurs und landeskundliche Vorträge statt. Besonders reizvoll ist dabei, das pulsierende Krakau mit seinem einzigartigen kulturellen Angebot kennenzulernen.
Schon jetzt bieten die beteiligten Hochschulen zwei deutsch-polnische Studienprogramme an, die mit der Ausbildung im polnischen Wirtschaftsrecht jetzt ergänzt werden. Der DAAD unterstützt das neue Angebot mit zwanzig Vollstipendien. Die Bewerbungsfrist hierfür endet am 5. Dezember 2002. Bewerberinnen und Bewerber ohne Stipendium können sich bis zum 15. Januar 2003 direkt bei der Universität Krakau bewerben; nähere Informationen sowie ein Anmeldeformular zum Download finden sich auf der Website der Mainzer Juristischen Fakultät.
Ebenfalls europäisch orientiert, aber fachlich fokussiert auf das europäische Umweltrecht hat sich die Universität Koblenz-Landau mit ihrem gleichnamigen Fernstudienkurs. Dieser Kurs wird im Sommersemester 2003 zum dritten Mal angeboten. Den Erfolg dieses Projektes wissenschaftlicher Weiterbildung belegen die Teilnehmerzahlen: die verfügbaren 30 Plätze waren in den beiden vergangenen Jahren schnell ausgebucht, Wartelisten mussten geführt werden.
Nicht nur Ingenieure, Naturwissenschaftler und Juristen aus Deutschland sondern auch aus anderen europäischen Ländern bekunden ihr Interesse an dieser Weiterbildungsmaßnahme zur europäischen Umweltgesetzgebung. An eine dreimonatige Fernstudienphase mit schriftlichen Studienunterlagen und Internetbetreuung schließt sich ein zweitägiges Abschlussseminar an. Einzelheiten sind beim Zentrum für Fernstudien und universitäre Weiterbildung der Universität Koblenz-Landau erhältlich, im Internet unter www.uni-koblenz.de/eelaw.