News
27.08.2002 | Autor/in: Markus Lembeck
Themen in dieser Nachricht:

Zwei LL.M.-Studiengänge für Patentanwälte geplant

An der FernUniversität Hagen haben der Fachbereich Rechtswissenschaft und die deutsche Patentanwaltskammer gemeinsam ein Institut für den Schutz geistigen Eigentums gegründet.Das Kurt-Haertel-Institut, benannt nach dem ehemaligen Präsidenten des Deutschen Patentamtes, der sich um die europäische Integration im Patentwesen verdient gemacht hat, bündelt die Aktivitäten der FernUni bei der Aus- und Weiterbildung von Patentanwälten.

Zum Sommersemester 2003 sollen zwei neue Studienmöglichkeiten angeboten werden. Das viersemestrige Weiterbildungsstudium „Europäischer Gewerblicher Rechtsschutz“ soll ebenso zum Abschluss „Master of Laws“ führen wie das dreisemestrige „Europäische Patentverfahrensrecht“.

Thematischer Schwerpunkt des letzteren ist die Durchführung von Verletzungs- und Nichtigkeitsprozessen in Großbritannien, Frankreich und Deutschland, ferner das Verfahrensrecht des Europäischen Patentamtes im Anmelde-, Einspruchs-, und Beschwerdeverfahren und das Verfahrensrecht für EG-Marken beim Harmonisierungsamt für den Binnenmarkt (HABM) in Alicante (Spanien).

Auf die europäische Dimension des neuen Angebots legt der Präsident der Patentanwaltskammer, Prof. Dr. Uwe Dreiss, besonderen Wert: „Es soll auch für Patentanwältinnen und Patentanwälte aus anderen Mitgliedsstaaten des Europäischen Patentübereinkommens und für die beim Europäischen Patentamt zugelassenen Vertreter (European Patent Attorneys) offen sein.“ (azur-online)