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Asien Spezial

Immer mehr chinesische, japanische und koreanische Unternehmen investieren in Deutschland und damit wächst auch der Rechtsberatungsbedarf. Doch die Rechtsberatung mit Asien bleibt für Juristen eine Nische, die sie nicht von heute auf morgen erschließen können.

Die Annäherung beginnt häufig mit dem Spracherwerb, setzt sich über ein Studium oder einen längeren Auslandsaufenthalt fort und wird, wie bei vielen deutschen Juristen, zu einer Weichenstellung für ein ganzes Berufsleben.

Entscheidend sind interkulturelle Kenntnisse denn die Unterschiede sind gewaltig. Grund genug für uns, Asien ein ganzes Heft zu widmen. Hier eine Übersicht über die online veröffentlichten Beiträge.

 M&A, deutsch-asiatische Deals: Top-Arbeitgeber

Die Liste deutscher Unternehmen, die in den letzten Jahren von chinesischen Investoren übernommen wurden, ist lang. Auch Japaner und Koreaner schlagen immer häufiger zu. Deutsch-asiatische Deals sind derzeit der größte Wachstumsbereich im M&A-Markt. azur stellt zehn attraktive Arbeitgeber vor. Mehr

Kampf gegen Produktpiraten: Top-Arbeitgeber

Blutdrucksenker, Kopfhörer und Designertaschen – gefälscht wird fast alles. Den Kampf gegen die Nachahmer führen die Marken- und Patentrechtler. Sie schützen die Marken, organisieren Beschlagnahmungen und führen Prozesse. azur stellt zehn Top-Arbeitgeber vor. Mehr

Klein-Tokio am Rhein

In der deutsch-japanischen Rechtsberatung führt kein Weg an Düsseldorf vorbei. Die Beratung japanischer Banken und Industrieunternehmen 
hat hier Tradition. Manche Kanzleien bringen inzwischen die dritte 
Generation spezialisierter Anwälte hervor. Mehr

Interview: Karriere in Asien

1985 gründete Dr. Sabine Stricker-Kellerer (Foto) als erste europäische Anwältin ein Büro für die ­Kanzlei Pünder (heute Clifford Chance) in Peking. Das Jahrzehnt nach dem Ende der Kulturrevolution ist mit der heutigen Zeit nicht vergleichbar, erklärt die Senior China Counsel von Freshfields Bruckhaus Deringer. 2013 stellen sich andere Anforderungen an junge Juristen. Mehr

Ankunft Fernost: Deutsche Rechtsabteilungen in Asien

Immer mehr deutsche Firmen bauen in China Anwaltsteams auf. 
Zwar profitieren davon meist nur einheimische Absolventen, während deutsche Unternehmensjuristen häufig befristet nach Peking und Schanghai kommen. Zurück in der Heimat können sie jedoch mit den praktischen Erfahrungen wuchern. Mehr

Rechtsabteilungen asiatischer Unternehmen in Deutschland

Asiatische Unternehmen erobern Europa und bieten Chancen für junge 
Juristen. Wer hier Karriere machen will, muss sich in einem komplexen 
Beziehungsgeflecht behaupten und auf strenge Hierarchien, 
Senioritätsprinzip und eine Konsenskultur Rücksicht nehmen. Mehr

LL.M.-Angebote in Asien

LL.M.-Programme auf Englisch kommen an asiatischen Universitäten langsam in Mode. Vor allem China, Malaysia und Thailand locken ausländische Studenten. Auch japanische Universitäten bieten immer häufiger englischsprachige Programme. In anderen asiatischen Ländern müssen Gaststudenten die Landessprache beherrschen. azur stellt englischsprachige Programme vor. Mehr

Deutsches Jurastudium mit Asien-Bezug

Japanologie oder Sinologie bieten gleich mehrere deutsche Universitäten an. Diese parallel zum regulären Jurastudium zu absolvieren, ist aufwendig, aber nicht unmöglich. Studienangebote, die das Rechtsstudium und den Spracherwerb ­kombinieren, sind ebenso selten wie spezielle Austauschprogramme für Juristen. azur stellt die wichtigsten Angebote deutscher Hochschulen mit Asienbezug vor. Mehr