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Karriere und Arbeitgeber

23.03.2017

Alternatives Karrieremodell: McDermott führt 35-Stunden-Woche ein

Die US-Kanzlei McDermott Will & Emery führt an ihrem Düsseldorfer Standort ein neues Beschäftigungsmodell ein. Anwälte können dort nun mit fest vereinbarten 35 bis 38,5 Wochenstunden einsteigen. Dafür bezahlt die Kanzlei zwischen 68.000 und 75.000 Euro im ersten Berufsjahr. Zugleich erhöht die Kanzlei das Einstiegsgehalt für Associates ohne festes Stundenlimit an allen deutschen Standorten auf 115.000 bis 125.000 Euro. […]»
14.03.2017

Referendargehälter: Kanzleien und Rechtsabteilungen bieten immer mehr Geld

Referendare können in Wirtschaftskanzleien mit einem immer höherem Zuverdienst rechnen. Derzeit zahlen über 70 Kanzleien mindestens 500 Euro Monatsgehalt pro Wochenarbeitstag. Bei einer Viertagewoche entspricht das 2.000 Euro im Monat. Auch in Rechtsabteilungen wird immer mehr geboten, dort liegt die Obergrenze inzwischen bei 1.500 Euro pro Monat. […]»
28.02.2017

Frauenanteil in Kanzleien: Fortschritte bei First-Years, Stagnation insgesamt

Der Anteil weiblicher Berufsanfänger in Kanzleien ist erstmals seit Jahren deutlich gestiegen. 2016 waren laut einer azur-Erhebung bei 78 Wirtschaftskanzleien 41,2 Prozent der neu eingestellten Associates weiblich. In den Bestandsmannschaften ist der Frauenanteil allerdings seit Jahren praktisch unverändert. […]»
28.02.2017

Wunscharbeitgeber: Immer weniger Absolventen wollen Syndikus werden

Fragt man Jurastudenten, Referendare und Doktoranden, wo sie ihren ersten Job antreten wollen, kommen Rechtsabteilungen immer schlechter weg. Auch 2016 setzte sich dieser Trend laut der azur-Bewerberumfrage fort. Von den 1.620 Teilnehmern wollen gerade noch gut 10 Prozent ihre Karriere als Inhousejuristen starten. 2010 war dieser Anteil glatt doppelt so hoch. Für eine Kanzlei würden sich inzwischen gut 70 Prozent der Umfrageteilnehmer entscheiden, vor sechs Jahren waren es nicht einmal 60 Prozent. Selbst der öffentliche Dienst findet mehr Anklang als die Unternehmen. […]»
24.02.2017

Kommentar: Außer Geld fällt den Kanzleien wenig ein im Kampf um die Besten

Wenn Einstiegsgehälter für Top-Jura-Absolventen sich weiter und weiter nach oben schrauben, zeigt das vor allem eins: die Verzweiflung im Wettbewerb um die Besten. Der Grund für die exorbitanten Summen? Die Kanzleien brauchen guten Nachwuchs, der das Zeug hat, die nächste Partnergeneration zu prägen. Und dafür sind sie bereit zu zahlen – auch, weil keiner von der Konkurrenz abgehängt werden will. […]»
24.02.2017

Kampf um guten Nachwuchs: Konstant hoher Personalbedarf bei Kanzleien

Die deutschen Wirtschaftskanzleien wollen 2017 nicht mehr so stark wachsen, wie sie es noch im Vorjahr geplant hatten – oder ihre Erwartungen sind realistischer geworden. Denn der Kampf um den besten Nachwuchs wird immer härter. Laut einer azur-Erhebung bei 150 Kanzleien wollen diese im kommenden Jahr zusammengerechnet 2.070 Volljuristen einstellen. Damit bleibt die Zahl der Neueinstellungen konstant auf einem hohen Niveau. […]»