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25.04.2017

Auszeichnung: Erstmals Wissenschaftpreis Insolvenzrecht und Sanierung verliehen

Der Rechtsanwalt Dr. Patrick Schulz und sein Doktorvater Prof. Dr. Urs Peter Gruber (Universität Mainz) haben für eine Dissertation zu Debt-Equity-Swaps in der Insolvenz den Wissenschaftspreis Insolvenz und Sanierung erhalten. Die mit 10.000 Euro dotierte Auszeichnung wurde dieses Jahr erstmalig verliehen. 

In seiner Dissertation befasst sich Schulz mit einer Regelung im deutschen Insolvenzrecht, die es Gläubigern seit 2011 ermöglicht, Forderungen gegenüber einem Unternehmen in Beteiligungen an demselben einzutauschen, um es nicht abzuwickeln, sondern weiterzuführen. Daneben behandelt die Arbeit auch gesellschafts- und kapitalmarktrechtliche Folgefragen. Schulz, der heute als Associate bei Linklaters tätig ist, und der Mainzer Zivilrechtslehrstuhl von Prof. Dr. Gruber erhalten je 5.000 Euro.

Vergeben hat den Preis die Arbeitsgemeinschaft Insolvenzrecht & Sanierung des Deutschen Anwaltvereins (DAV), der insgesamt 1.380 Anwälte aus dem Bereich Insolvenzen und Sanierung angehören. Ziel ist es, Arbeiten mit besonderem Praxisbezug zu würdigen und insbesondere auch interdisziplinäre Ansätze zu fördern. Bewerbungen für den Wissenschaftspreis Insolvenzrecht und Sanierung 2018 sind noch bis zum 30.09.2017 möglich. (Helena Hauser, Norbert Parzinger)

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